Zum Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags, 600.0000 € für die Sanierung des Turms des Ratzeburger Doms bereitzustellen, erklärt Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und grüner Bundestagsabgeordneter für die Kreise Herzogtum-Lauenburg, Stormarn und Segeberg:

Über das positive Votum des Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags zur Co-Finanzierung des der Sanierung des Turms des Ratzeburger Doms durch den Bund freue ich mich sehr. 

Als mich im Sommer die Verantwortlichen mit Bitte um Unterstützung kontaktieren, stand für mich sofort fest, dass ich mich gemeinsam mit meinen Wahlkreiskolleginnen und –kollegen für die Bereitstellung der nötigen Finanzen für eine Sanierung stark machen werde. Das es nun gelungen ist, diese Mittel bereitzustellen, ist ein gemeinsamer Verdienst und schöner Erfolg für unseren Wahlkreis.  

Als im Rahmen von Dachdeckungsarbeiten ein Gerüst gestellt wurde und dadurch genauere Untersuchungen am oberen Turmbereich möglich wurden, sind umfangreiche Schäden am Mauerwerk des Turms aufgefallen. Bei einem Vor-Ort-Besuch konnte ich mir ein eigenes Bild verschaffen. Deutlich wurde, dass ein sofortiges Handeln erforderlich ist. Dass die Sanierung nun starten kann, ist sehr gut.  

Der Ratzeburger Dom ist ein identitätsstiftender und touristischer Anziehungspunkt in der Region und weit über die Kreise Herzogtum Lauenburg und Nordwestmecklenburg hinaus bekannt.  Mit mehr als 50.000 Besucherinnen und Besuchern pro Jahr ist die romanische Kirche der am häufigsten besichtigten Ausflugsziele im Herzogtum Lauenburg. 

Der von Herzog Heinrich dem Löwen initiierte Bau mit seiner sehr gut erhaltenen Klosteranlage ist ein anerkanntes Baudenkmal des 12./13. Jahrhunderts von nationaler Bedeutung. 2012 wurde hier im Beisein von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck die Nordkirche als Zusammenschluss der evangelischen Kirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern gegründet. 

Für die Sanierung fallen Kosten von rd. 1,5 Millionen Euro an. Neben dem Bund hat auch das Land Schleswig-Holstein bereits eine Förderung von 600.000 € zugesagt. Auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat eine Förderung in Aussicht gestellt, genauso die Agnes Gräfe Stiftung Hamburg.  

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